Freiwillige Feuerwehr Borwede

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Geschichte der Ortswehr

Im Frühjahr 1902 fanden sich 22 Borweder Bürger zusammen und gründeten die Freiwillige Feuerwehr Borwede. Sie wählten Heinrich Martens (Borwede Nr. 4) zu ihrem Hauptmann und Heinrich Raven (Borwede Nr. 5) zum Stellvertreter. Die älteste Nachricht über die Bekämpfung eines Feuers in Borwede kann aus einem Brandbericht entnommen werden, den das Amt Ehrenburg nach der Besichtigung einer Brandstelle am 23. Januar 1803 vorgelegt hat. Damals brannten auf dem Hof Nr. 14 das Wohnhaus, ein Speicher und ein Backhaus nieder. Weitere Löscheinsätze aus dem 19. Jahrhundert sind in verschiedenen Dokumenten niedergeschrieben worden.

Eine Handdruckspritze besaßen die Borweder schon seit 1890. Außerdem werden in einem alten Inventarverzeichnis diverse weitere Ausrüstungsgegenstände aufgeführt. Die Ausstattung der Wehr wurde im Laufe der Zeit ständig der technischen Entwicklung angepasst. Im Jahre 1953 wurde die Förderung des Wassers auf Motorkraft umgestellt. Mit der Begründung, dass die Ortschaft über genügend Schlepper verfüge, wurde auf die Anschaffung einer Motorspritze verzichtet und der Ankauf einer Ziegler-Treckerpumpe beschlossen. Als es 20 Jahre später dann doch zum Ankauf einer Motorspritze und eines VW-Busses kam, konnte die Wehr im Ernstfall noch schneller und wirkungsvoller eingreifen. Im Jahre 1982 wurde den Feuerwehrleuten ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) mit moderner Ausstattung zur Verfügung gestellt. 2009 wurde dieses Fahrzeug durch ein neues TSF ersetzt.

tsf

Das Tragkraftspritzenfahrzeug 2009 mit Ehrenkranz bei der Fahrzeugübergabe